Es sind oftmals die kleinen Dinge im Leben, die einen Unterschied machen. Die gilt im Positiven, wie auch im Negativen. Besonders negativ habe ich es mal wieder zu spüren bekommen, als ein kleines WordPress-Update in Kombination, um nicht zu sagen, in Tateinheit mit einem php-Update meines (Ex-)Providers, meine vormalige WordPress-Installation inklusive der dazugehörigen Datenbank schwungvoll ins Datennirvana befördert hat. Es waren zwar Dumps der Datenbank vorhanden, aber ich hatte gelinde gesagt, keinen Bock, den selben alten Sch*** einfach nur wiederherzustellen. Den Provider wollte ich eh wechseln, also: Gesagt, getan! Weiterlesen
Der lange Weg nach Hause.
Für mich ist der Weg nach Hause an den meisten Abenden (zumindest an denen ich vom Büro aus nach Hause fahre) eine gute Stunde lang. So auch am gestrigen Abend. Also nach getaner Arbeit ab zum Bahnhof, in den Zug, MBP oder PSP ausgepackt (am gestrigen Abend fiel die Wahl auf die PSP, weil ich noch eine Rechnung mit John Daly offen hatte und darauf hoffen, das man möglichst schnell und möglichst ungestört nach Hause gebracht wird. Der Zug war auch schnell und pünktlich, wie fast immer, mit der Ruhe und Ungestörtheit war es gestern Abend allerdings nicht weit her. Wobei…..wirklich gestört wurde ich nicht. Ok, ich habe immer noch die offene Rechnung mit John Daly, aber der wird heute Abend auf dem Rückweg in seine Schranken verwiesen.
Was war also passiert?! Kaum saß ich gestern Abend im Zug und begann, mich häuslich einzurichten, als sich auf den Sitzplätzen gegenüber, also auf der anderen Seite des Gangs, ein Mann niederließ. Komplett in Schwarz gekleidet (wie ich zufälligerweise auch), schwere Militärstiefel, Cargohose, tief über die Augen gezogene schwarze Mütze, darunter ein seltsam klarer, aber irgendwie unruhig starrender Blick. Das alleine beunruhigte mich noch nicht wirklich, auch wenn ich bemerkte, dass der Mann mich eine ganze Weile musterte. Danach machte er sich erstmal eine Dose Bier auf und starrte nach draußen in den Abend. Er machte auf mich nicht den Eindruck eines Berufstätigen, der jetzt auf dem Weg von der Arbeit nach Hause ist, andererseits war er aber auch keine der gescheiterten Existenzen welche man auch des öfteren in diversen Zügen und Bahnhöfen dieser Republik finden kann. Irgendetwas war anders an diesem Menschen. Dieses Gefühl beschlich mich ganz langsam, was vielleicht auch durch seine seltsamen Narben gefördert wurde. Als seine Jacke an den Armen ein wenig hochrutschte, konnte ich zufällig einen Blick auf seine Handgelenke und ein wenig Arm werfen…….komplett vernarbte Haut…..und unter der Mütze verbarg er nicht nur seine Haare, sondern scheinbar auch einige weitere Narben, welche sich teilweise auch auf seinen Hals erstreckten.
Das eigene Kino..
…im Kopf. So oder so ähnlich lässt sich das Thema, welches mir jetzt seit Tagen durch den Kopf geistert, am Besten zusammenfassen. Worum es geht? Nun, es geht ums Träumen. Träumen tun wir alle, mehr oder weniger spektakulär und regelmäßig. Bei mir wechseln sich Phasen, in denen ich quasi jede Nacht lange und ausgiebig träume, mit langen Zwischenperioden des traumlosen Schlafes ab. Und da ich mich momentan wieder in einer Phase befinde, in welcher ich quasi jede Nacht das eine oder andere erlebe, werde ich einige Gedanken hierzu zu Papier bzw. ins Blog bringen.
Träume an sich sollen es dem Hirn ja angeblich ermöglichen, das am Tag erlebte zu verarbeiten. Dies kann ich nur manchmal bei mir feststellen, wenn ich morgens versuche, mich an die Träume der Nacht zu erinnern. Allerdings kann ich zwei andere Dinge in Träumen extrem gut: Zum einen träume ich gerne in Episoden, und zum anderen bin ich in der Lage, meine Träume zu kontrollieren.
Zunächst zu den Episodenträumen. Manchmal wache ich morgens nach einem Traum auf und hab das Gefühl, während des Schlafs eine Art Dejá Vu erlebt zu haben. Traumszenen kommen mir merkwürdig vertraut, wenn auch leicht verändert vor. Und irgendwann ist mir dazu ein Gedanke gekommen, welchen ich auch schnellstmöglich empirisch überprüft habe…und siehe da, das Ergebnis war, dass ich nicht immer unbedingt exakt die selben Dinge träume, sondern sich das ganze wie eine Art Serie von Träumen darstellt. Gleiches Setting, gleiche Rahmenhandlung und ein netter Cliffhanger am Ende jeder Folge. So wird mir wenigstens nicht langweilig beim Träumen, und daher muss ich an dieser Stelle meinem Hirn und allen anderen Beteiligten ein großes Lob aussprechen. Das macht ihr echt super Jungs!!
Weiterlesen